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Neben den Mikronährstoffen Vitaminen und Mineralstoffen enthalten Lebensmittel weitere gesundheitsfördernde Substanzen, die als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet werden. Sie zählen neben den Ballaststoffen und Substanzen in fermentierten Lebensmitteln (Joghurt, Sauerkraut etc.) zu den bioaktiven Substanzen, die ohne Nährstoffcharakter sind.
Nach Watzl und Leitzmann (1995) sowie Schek (2002) kommen bioaktive Substanzen, denen nachweislich zahlreiche protektive und therapeutische Wirkungen (antikanzerogen, -mikrobieII, -oxidativ, -thrombotisch, immunmodulierend, entzündungshemmend, Blutdruck-regulierend, Cholesterinspiegel-senkend, Blutglukose-regulierend, verdauungsfördernd) zugesprochen werden, nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor, was als sachliche Empfehlung für eine überwiegend lakto-vegetabile, vollwertige Ernährung gewertet werden kann.
Auf die antioxidative Bedeutung spezieller sekundärer Pflanzenstoffe und Mikronährstoffe für die neurobiologische Gesundheit – besonders im Gehirn ist die Bildung freier Radikale aufgrund einer hohen Sauerstoffnutzung und des fettreichen Gehirngewebes enorm, und sportliche Aktivität erhöht die Bildung freier Radikale (Niess et al., 1999) – wird in einem der Folgebeiträge eingegangen.
Quelle: DSB, Zeitschrift Leistungssport, 33.Jhg., 02/2003, S.14
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