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Geschrieben von Kai Baumgartner
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Tuesday, 5. August 2003 |
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Gerade die Eiweißbausteine Phenylalanin und Arginin verdienen bei Abnehmwunsch Ihre besondere Aufmerksamkeit. Phenylalanin gehört zu den Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.
Wichtige Nahrungsquellen sind Milch, Käse, Hasel- und Erdnüsse sowie Naturreis. Über das Hormon Noradrenalin aus dem Nebennierenmark beeinflusst Phenylalanin die Bildung von Cholecystokinin: das aIs "Appetitzügler" wirkt. Die gleiche Aminosäure fungiert auch als Vorstufe von Coenzym Q 10 und vom Schilddrüsenhormon Thyroxin, beides Substanzen mit fundamentaler Auswirkung auf den Energie-Umsatz im Körper. Die Aminosäure Arginin wiederum greift positiv in die Bereitstellung des Wachstumshormons aus der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ein. Wichtige natürliche Arginin-Lieferanten sind Nüsse, auch Erdnüsse (eigentlich ja eine Hülsenfrucht), Fisch- und Soja-Protein, Weizenkeime, Naturreis und Haferprotein. Hohe Wachstumshormonspiegel im Blut verkürzen die Regeneration, steigern die körperliche und geistige Belastbarkeit und erhöhen effektiv den Fettsäure-Umsatz in der Muskulatur. Steigernd auf eine Wachstumshormon-Ausschüttung wirken auch intensive Belastungen, eventuell in Verbindung mit gezielter Kreatin-Substitution sowie Schlafphasen von mindestens acht Stunden mit festem Rhythmus, natürlich ohne zuviel Alkohol vorab.
in: Puls aktiv
Jgg.5, 1(2002)
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