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Ironman-Triathlet Stefan Rechsteiner im Portrait des hessenfernsehen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Baumgartner   
Friday, 4. July 2008

Kassel – Der Kasseler Triathlet Stefan Rechsteiner wird am Samstag, den 5. Juli 2008 ab 17:00 Uhr  gemeinsam mit einem Frankfurter Triathleten bei der Ironman Europameisterschaft im hessenfernsehen portraitiert. Die fast 7-stündige Berichterstattung am darauffolgenden Renntag plant ebenfalls Sequenzen der beiden Altersklassenathleten ein.

Stefan Rechsteiner möchte auch 2008 die Qualifikation für den Ironman Hawaii erreichen. Foto: Kai Baumgartner
Stefan Rechsteiner möchte auch 2008 die Qualifikation für den Ironman Hawaii erreichen. Foto: Kai Baumgartner

Das Schweizer Kreuz hebt sich auf dem Brustkasten von Rechsteiner deutlich ab, als er an einem Mittwochvormittag joggend seinen vierjährigen neben ihm  radelnden Sohn in den Kindergarten bringt. Doch dieser Tag ist kein gewöhnlicher Tag. Im Schlepptau hat das Duo eine Entourage des Hessischen Rundfunks. Heute ist Drehtag. Familienleben, Training zu Fuß im Vorderen Westen, auf dem Rad im Auefeld, das Schwimmtraining im Freibad am Auedamm und Sequenzen aus dem Berufsleben werden in zahlreichen Aufnahmen und Blickwinkeln festgehalten – ein Portrait entsteht.

Der Schweizer ist einer der stärksten und beständigsten Triathleten der Region Nordhessen und für 3athlon.org in der 2. Deutschen Bundesliga unterwegs. Das Vereinsmitglied der ersten Stunde hat bereits Ironman-Erfahrung gesammelt. 2003 hatte der 40-Jährige zuletzt einen Triathlon über die Langdistanz in Angriff genommen und auch die begehrte Qualifikation für Hawaii mit einer Endzeit von 9:45:01 Stunden erreicht. Auch in diesem Jahr möchte der Physiotherapeut gerne das „Ticket“ ziehen und vielleicht seine Bestzeit weiter drücken. „Ich habe bis Frankfurt etwa 2.100 Traingskilometer auf dem Rad geschafft“ führt Rechsteiner in einer Drehpause vor laufender Kamera aus. Dazu gesellen sich noch rund 1.000 Kilometer von der fast täglichen kurzen Stippvisite zur Arbeit im Nachbarort. Das ist in der Tat wenig, wenn man bedenkt, dass viele andere Triathleten in dieser Leistungsklasse oft das drei- bis Vierfache an Radkilometern einsammeln.

„Ich bin für effektives und qualitätsorientiertes Training, dann benötigt man nur einen Bruchteil der Trainingskilometer.“ Ein Restrisiko bleibt bei dieser Form der Vorbereitung bestehen. Weniger Grundlagenarbeit im aeroben Fettstoffwechsel auf dem Rad bedeutet auch die Gefahr eines Hungerasts auf dem Rad. Ein Hänger, bedingt durch den vorübergehenden Mangel an Kohlenhydraten kann die angepeilte Wunschzeit schnell ruinieren, weil kurzfristig schlichtweg der Brennstoff ausgeht und das Tempo massiv gedrosselt werden muss. Rechsteiner sieht den Tag trotz engem Zeitbudget beim täglichen Training dennoch mit Zuversicht entgegen. „In einem Ironman muss man auch mit Tiefphasen umgehen lernen. Sie kommen spätestens beim Laufen auf den letzten 20 Kilometern. Wenn ich um die 1:05 Stunden schwimme, rund  5 Stunden Radfahre und einen Marathon deutlich unter dreieinhalb Stunden laufe, sollte eine Zeit ab 9:30 Stunden möglich sein.“  Ob es mit dem Ironman Hawaii im Oktober dann trotz Qualifikation etwas wird ist eine andere Frage. Kind Nummer Zwei ist vorausgesagt – irgendwann im Oktober soll es kommen.

Weitere Informationen und Details auch in einem weiteren Artikel auf www.3athlon.de/news/2008/07/0507_tv_tipp_hessenfernsehen.php.


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